Bundessozialgericht
Beschl. v. 26.06.1996, Az.: 12 RK 41/94
Vereinbarkeit des Ausschlusses von versicherungsfreien Rentnern von der Krankenversicherung mit dem Gleichheitsgrundsatz; Verstoß der Neuregelung der Krankenversicherung der Rentner (KVdR) gegen das Grundgesetz
Bibliographie
- Gericht
- BSG
- Datum
- 26.06.1996
- Aktenzeichen
- 12 RK 41/94
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 1996, 20349
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Rechtsgrundlagen
- § 5 Abs. 1 Nr .11 Halbs. 1 SGB V
- Art. 1 Nr. 1 GSG
- Art. 56 Abs. 1 S. 1 GRG
- Art. 56 Abs. 3 Halbs. 1 GRG
- Art. 25 Nr. 1 GSG
- Art. 3 Abs. 1 GG
- § 165 Abs. 1 Nr. 2 RVO
- § 6 Abs. 1 Nr. 1 Halbs. 1 SGB V
- § 405 Abs. 1 RVO
- § 257 Abs. 1 SGB V
- Art. 14 Abs. 1 S. 1 GG
- Art. 20 Abs. 3 GG
Redaktioneller Leitsatz
- 1.
Sind die Regelungen
- 1.
in § 5 Abs. 1 Nr .11 Halbs. 1 SGB V i.d.F. des Art. 1 Nr. 1 GSG vom 21.12.1992 und
- 2.
in Art. 56 Abs. 1 S. 1 GRG vom 20.12.1988 i.V.m. Art. 56 Abs. 3 Halbs. 1 GRG i.d.F. des Art. 25 Nr. 1 GSG mit Art. 3 Abs. 1 GG vereinbar, soweit danach Rentner, welche die Vorversicherungszeiten zusammen mit solchen Zeiten einer freiwilligen Versicherung erfüllen, in denen sie als Beschäftigte wegen Überschreitens der Entgeltgrenzen des § 165 Abs. 1 Nr. 2 RVO und des § 6 Abs. 1 Nr. 1 Halbs. 1 SGB V versicherungsfrei waren und Anspruch auf einen Beitragszuschuß nach § 405 Abs. 1 RVO oder § 257 Abs. 1 SGB V hatten, von der Krankenversicherung der Rentner ausgeschlossen und auf eine fortbestehende freiwillige Versicherung ohne die Beitragsvorteile versicherungspflichtiger Rentner verwiesen sind?
- 2.
Die Neuregelung der KVdR im GRG bzw GSG verstößt nicht gegen Art. 14 Abs. 1 S. 1 GG und Art. 20 Abs. 3 GG.