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Bundessozialgericht
Urt. v. 08.11.1989, Az.: 1 RA 5/88

Rechtsänderung; Nachträglich; Jahresbetrag; Rente; Kürzung

Bibliographie

Gericht
BSG
Datum
08.11.1989
Aktenzeichen
1 RA 5/88
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1989, 11267
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
SG München 10.01.1983 - S 14 An 513/82
LSG München 14.10.1987 - L 13 An 69/83

Fundstellen

  • BSGE 66, 53 - 62
  • BB 1990, 1563 (amtl. Leitsatz)

Amtlicher Leitsatz

1. § 83a Abs 4 S 1 AVG (= § 1304a Abs 4 S 1 RVO) gestattet es dem Rentenversicherungsträger nicht, im Falle nachträglich eingetretener Rechtsänderung (hier: § 37c AVG) den Jahresbetrag der Rente entsprechend dem Halbteilungsgrundsatz nur um die Hälfte der ehezeitbezogenen Rentenanwartschaft zu mindern, die beim Ausgleichspflichtigen zur Zeit des Eintritts seines Versicherungsfalles vorhanden ist.

2. § 83a Abs 4 S 1 AVG ist nicht verfassungswidrig.

3. Zum Verhältnis von § 83a Abs 4 S 1 AVG zu § 10a VersorgAusglHärteG.