Bundessozialgericht
Urt. v. 27.04.1989, Az.: 11 RAr 21/88
Krankengeld; Anrechnung; Arbeitslosenhilfe; Höchstbezugsdauer; Übergangsgeld; Tuberkulose
Bibliographie
- Gericht
- BSG
- Datum
- 27.04.1989
- Aktenzeichen
- 11 RAr 21/88
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1989, 11441
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- SG Aachen 22.04.1985 - S 10 Ar 122/83
- LSG Essen 30.09.1987 - L 12 Ar 174/85
Rechtsgrundlagen
- § 134 Abs. 3 S. 1 Nr. 3 AFG
- § 23 Abs. 1 Nr. 4 BSHG
- § 48 BSHG
- § 1244a Abs. 6 S. 1 RVO
- § 44 Abs. 4 S. 1 SGB X
- § 183 Abs. 2 RVO
Fundstelle
- SozR 4100 § 134 Nr 36
Amtlicher Leitsatz
1. Die Anrechnung eines Krankengeldbezuges auf den einen Anspruch auf Arbeitslosenhilfe begründenden Vorbezug für 240 Kalendertage ist nicht schon deswegen ausgeschlossen, weil das Krankengeld bis zur Höchstbezugsdauer gezahlt wurde.
2. Zum Herstellungsanspruch, wenn ein Anspruch auf Übergangsgeld wegen Tuberkulose (§ 1244a RVO aF), dessen Bezug einen Anspruch auf Arbeitslosenhilfe begründen würde, nicht erfüllt wurde und eine Nachzahlung ausscheidet, weil die 4-Jahresfrist des § 44 Abs 4 SGB X abgelaufen ist.