Bundessozialgericht
Urt. v. 25.04.1989, Az.: 4/11a RK 4/87
Erstattungsvorschrift; Zuständigkeit ; Sachliche Befugnis; Versorgungsberechtigung
Bibliographie
- Gericht
- BSG
- Datum
- 25.04.1989
- Aktenzeichen
- 4/11a RK 4/87
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1989, 11397
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- SG Koblenz 17.07.1986 - S 5 K 7/85
- LSG Mainz 10.09.1987 - L 5 K 32/86
Rechtsgrundlagen
Fundstellen
- SGb 1990, 159-163 (Volltext mit amtl. LS u. Anm.)
- v. Einem, SGb 90, 159
Amtlicher Leitsatz
1. Zuständig i. S. der Erstattungsvorschrift § 105 I 1 SGB X ist der Leistungsträger, der nach materiellem Recht mit dem erhobenen Sozialleistungsanspruch richtigerweise anzugehen, d. h. sachlich befugt (passiv legitimiert) ist.
2. Wendet ein Träger der gesetzlichen Krankenversicherung dem Leistungsempfänger, dessen Versorgungsberechtigung durch die Versorgungsbehörde festgestellt ist, Sozialleistungen ausschließlich aufgrund von § 18c I 3 BVG zu, treffen die Rechtsfolgen die Versorgungsbehörde unmittelbar.