Bundessozialgericht
Urt. v. 09.11.1982, Az.: 11 RA 48/82
Berufung; Altersruhegeld; Verdienstgrenze; Arbeitseinkommen; Bemessung des Altersruhegeldes
Bibliographie
- Gericht
- BSG
- Datum
- 09.11.1982
- Aktenzeichen
- 11 RA 48/82
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1982, 10853
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- SG Mainz 12.07.1979 - S 6 A 176/78
- LSG Mainz 27.05.1982 - L 5 A 8/82
Rechtsgrundlagen
- § 25 Abs. 4 S. 1 Buchst. b AVG
- § 1248 Abs. 4 S. 1 Buchst. b RVO
- § 144 SGG
- § 146 SGG
- § 25 Abs. 4 S. 1 Buchst. a AVG
- § 1248 Abs. 4 S. 1 Buchst. a RVO
Fundstelle
- SozR 2200 § 1248 Nr 39
Amtlicher Leitsatz
1. Begehrt der Kläger mit der Berufung an Stelle des ihm bewilligten normalen Altersruhegeldes ein höheres flexibles Altersruhegeld, das einen Monat früher beginnen soll, so ist die Zulässigkeit der Berufung weder nach § 144 SGG noch nach § 146 SGG ausgeschlossen.
2. Die in § 25 Abs 4 S 1 AVG (= § 1248 Abs 4 S 1 RVO) angeordnete Beschränkung des Hinzuverdienstes gilt für Bezugszeiten bis zum Ablauf des Monats, in dem das 65. Lebensjahr vollendet wird; die in Buchst b festgesetzte Verdienstgrenze wird dabei für den letzten Monat überschritten, wenn der Versicherte im gesamten Monat ein über der Verdienstgrenze liegendes Entgelt oder Arbeitseinkommen bezieht.