Bundesgerichtshof
Beschl. v. 05.05.2026, Az.: XI ZR 112/24
Zurückweisung der Nichzulassungsbeschwerde mangels hinreichender Darlegung von Zulassungsgründen; Keine Erforderlichkeit einer Vorlage an EuGH mangels Anwendbarkeit von Richtlinie 2008/48/EG auf grundpfandrechtlich besicherten Immobiliendarlehensvertrag
Bibliographie
- Gericht
- BGH
- Datum
- 05.05.2026
- Aktenzeichen
- XI ZR 112/24
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 2026, 14345
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- ECLI:DE:BGH:2026:050526BXIZR112.24.0
Verfahrensgang
- vorgehend
- LG Darmstadt - 24.01.2023 - AZ: 13 O 45/22
- OLG Frankfurt am Main - 12.08.2024 - AZ: 24 U 54/23
Rechtsgrundlage
Tenor:
Die Nichtzulassungsbeschwerde des Klägers gegen den Beschluss des 24. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main mit dem Sitz in Darmstadt vom 12. August 2024 wird zurückgewiesen, weil die Rechtssache keine grundsätzliche Bedeutung hat und die Fortbildung des Rechts sowie die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung eine Entscheidung des Revisionsgerichts nicht erfordern (§ 543 Abs. 2 Satz 1 ZPO). Eine Vorlage an den Gerichtshof der Europäischen Union ist schon deshalb nicht erforderlich, da es hier um einen grundpfandrechtlich besicherten Immobiliardarlehensvertrag geht, auf den die Richtlinie 2008/48/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. April 2008 über Verbraucherkreditverträge und zur Aufhebung der Richtlinie 87/102/EWG des Rates (ABl. 2008, L 133, S. 66, berichtigt in ABl. 2009, L 207, S. 14, ABl. 2010, L 199, S. 40 und ABl. 2011, L 234, S. 46) nach ihrem Art. 2 Abs. 2 Buchst. a und c keine Anwendung findet. Von einer weiteren Begründung wird gemäß § 544 Abs. 6 Satz 2 Halbs. 2 ZPO abgesehen.
Der Kläger trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens (§ 97 Abs. 1 ZPO).
Der Gegenstandswert des Beschwerdeverfahrens beträgt bis 95.000 €.