Bundesgerichtshof
Beschl. v. 29.04.2026, Az.: 6 StR 416/25
Zurückweisung der Anhörungsrüge
Bibliographie
- Gericht
- BGH
- Datum
- 29.04.2026
- Aktenzeichen
- 6 StR 416/25
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 2026, 15007
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- ECLI:DE:BGH:2026:290426B6STR416.25.2
Verfahrensgang
- vorgehend
- LG Regensburg - 15.04.2025 - AZ: 7 KLs 708 Js 35673/23
Rechtsgrundlage
Verfahrensgegenstand
Versuchte räuberische Erpressung u.a.
hier: Anhörungsrüge gegen das Urteil des Senats vom 18. März 2026
Tenor:
Die Anhörungsrüge des Verurteilten gegen das Urteil des Senats vom 18. März 2026 wird auf seine Kosten zurückgewiesen.
Gründe
1. Der Senat hat auf die Revision der Staatsanwaltschaft durch Urteil vom 18. März 2026 das Urteil des Landgerichts Regensburg vom 15. April 2025 im Einziehungsausspruch geändert. Gegen diese Entscheidung wendet sich der Verurteilte mit seiner Anhörungsrüge vom 13. April 2026.
2. Die Anhörungsrüge ist zulässig, aber unbegründet; eine Verletzung des rechtlichen Gehörs (§ 356a StPO) liegt nicht vor. Der Senat hat bei seiner Entscheidung weder Verfahrensstoff verwertet, zu dem der Verurteilte nicht gehört worden ist, noch hat er zu berücksichtigendes Vorbringen des Verurteilten übergangen.
3. Die Kostenentscheidung folgt aus einer entsprechenden Anwendung des § 465 Abs. 1 StPO.
Bartel
Bartel