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Bundesgerichtshof
Beschl. v. 24.02.2026, Az.: 2 StR 365/25

Gewährung von PKH gegenüber Adhäsionskläger und Beiordnung der Rechtsanwältin

Bibliographie

Gericht
BGH
Datum
24.02.2026
Aktenzeichen
2 StR 365/25
Entscheidungsform
Beschluss
Referenz
WKRS 2026, 12298
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
ECLI:DE:BGH:2026:240226B2STR365.25.0

Verfahrensgang

vorgehend
LG Köln - 07.02.2025 - AZ: 321 Ks 10/24 91 Js 18/24

Verfahrensgegenstand

Gefährliche Körperverletzung
hier: Antrag des Adhäsionsklägers auf Gewährung von Prozesskostenhilfe

Tenor:

Dem Adhäsionskläger M wird im Adhäsionsverfahren für die Revisionsinstanz Prozesskostenhilfe bewilligt und Rechtsanwältin S aus N beigeordnet.

Gründe

1

Der Adhäsionskläger beantragt, ihm für das Revisionsverfahren Prozesskostenhilfe unter Beiordnung von Rechtsanwältin S zu gewähren.

2

Im Adhäsionsverfahren ist über den Prozesskostenhilfeantrag für die Revisionsinstanz gesondert zu entscheiden (BGH, Beschluss vom 21. Mai 2025 - 2 StR 63/25, Rn. 2 mwN). Danach ist vom Senat als befasstem Gericht (§ 404 Abs. 5 Satz 3 Halbs. 1 StPO) dem Adhäsionskläger Prozesskostenhilfe für die Revisionsinstanz zu bewilligen und ihm Rechtsanwältin S beizuordnen.

3

Der Adhäsionskläger ist nach seinen persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen nicht in der Lage, die Prozesskosten aufzubringen. Die Erfolgsaussichten seines Schmerzensgeldanspruchs waren nicht mehr zu prüfen (§ 404 Abs. 5 Satz 1 StPO i.V.m. § 119 Abs. 1 Satz 2 ZPO). Die Beiordnung beruht auf § 404 Abs. 5 Satz 2 Halbs. 2 StPO i.V.m. § 121 Abs. 2 ZPO.

Menges
Appl
Zeng
Grube
Schmidt