Bundesgerichtshof
Beschl. v. 21.04.2022, Az.: I ZB 3/22
Anwaltszwang bei Erhebung der Anhörungsrüge
Bibliographie
- Gericht
- BGH
- Datum
- 21.04.2022
- Aktenzeichen
- I ZB 3/22
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 2022, 17875
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- ECLI:DE:BGH:2022:210422BIZB3.22.0
Verfahrensgang
- vorgehend
- LG Siegen - 23.06.2021 - AZ: 5 O 55/17
- OLG Hamm - 21.12.2021 - AZ: I-21 W 35/21
Rechtsgrundlage
Der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 21. April 2022 durch den Vorsitzenden
Richter Prof. Dr. Koch, den Richter Feddersen, die Richterinnen Pohl, Dr. Schmaltz
und Wille
beschlossen:
Tenor:
Die Anhörungsrüge gegen den Senatsbeschluss vom 25. Februar 2022 wird auf Kosten des Klägers als unzulässig verworfen.
Gründe
1. Die vom Kläger erhobene Anhörungsrüge gemäß § 321a Abs. 1 ZPO ist unzulässig, weil sie nicht von einem beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt eingelegt worden ist. Im Rechtsbeschwerdeverfahren besteht Anwaltszwang (§ 78 Abs. 1 Satz 3 ZPO). Dies gilt auch für eine in diesem Verfahren erhobene Anhörungsrüge (st. Rspr.; vgl. nur BGH, Beschluss vom 21. Juli 2021 - I ZB 28/21, juris Rn. 2 mwN).
2. Die Kostenentscheidung beruht auf § 97 Abs. 1 ZPO analog.