Bundesgerichtshof
Beschl. v. 19.03.2019, Az.: IV ZR 30/18
Rechtmäßige Erhebung von Gerichtskosten für das Nichtzulassungsbeschwerdeverfahren
Bibliographie
- Gericht
- BGH
- Datum
- 19.03.2019
- Aktenzeichen
- IV ZR 30/18
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 2019, 14137
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- ECLI:DE:BGH:2019:190319BIVZR30.18.0
Verfahrensgang
- vorgehend
- LG Berlin - 15.01.2015 - AZ: 33 O 269/06
- KG Berlin - 25.01.2018 - AZ: 4 U 12/15
Rechtsgrundlagen
Fundstelle
- FA 2019, 174
Der IV. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch die Richterin am Bundesgerichtshof
Harsdorf-Gebhardt als Einzelrichterin
am 19. März 2019
beschlossen:
Tenor:
Die Erinnerung des Klägers gegen den Kostenansatz des Bundesgerichtshofs mit Kostenrechnung vom 12. Februar 2019, Kassenzeichen XXXXXXXXXX wird zurückgewiesen.
Gründe
1. Der Antrag des Klägers, Gerichtskosten für das Nichtzulassungsbeschwerdeverfahren nach § 21 GKG nicht zu erheben, ist als Erinnerung gegen den Kostenansatz gemäß § 66 Abs. 1 Satz 1 GKG auszulegen. Hierüber entscheidet beim Bundesgerichtshof nach § 1 Abs. 5 GKG, § 66 Abs. 6 Satz 1 Halbsatz 1 GKG der Einzelrichter, nachdem der Kostenbeamte nicht abgeholfen hat (vgl. BGH, Beschluss vom 13. November 2018 - VIII ZB 35/18, juris Rn. 4 m.w.N.).
2. Die zulässige Erinnerung ist unbegründet. Eine fehlerhafte Sachbehandlung durch das Gericht im Sinne von § 21 Abs. 1 Satz 1 GKG ist nicht allein deshalb gegeben, weil der Kläger mit der Entscheidung des Senats über seine Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision nicht einverstanden ist.