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Bundesgerichtshof
Beschl. v. 03.06.2015, Az.: 5 StR 145/15

Anrechnung einer in Norwegen erlittenen Auslieferungshaft im Verhältnis 1:1 auf die erkannte Strafe

Bibliographie

Gericht
BGH
Datum
03.06.2015
Aktenzeichen
5 StR 145/15
Entscheidungsform
Beschluss
Referenz
WKRS 2015, 18472
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
LG Chemnitz - 27.11.2014

Verfahrensgegenstand

Totschlag

Der 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 3. Juni 2015 beschlossen:

Tenor:

Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Chemnitz vom 27. November 2014 wird nach § 349 Abs. 2 StPO als unbegründet verworfen; jedoch wird die Urteilsformel dahin ergänzt (§ 51 Abs. 4 Satz 2 StGB, § 354 Abs. 1 StPO analog), dass die in Norwegen erlittene Auslieferungshaft im Verhältnis 1:1 auf die erkannte Strafe angerechnet wird (vgl. Antragsschrift des Generalbundesanwalts vom 31. März 2015).

Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels und die den Nebenklägern durch seine Revision entstandenen notwendigen Auslagen zu tragen.

Sander
Schneider
Berger
Bellay
Feilcke