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Bundesgerichtshof
Beschl. v. 05.03.2013, Az.: V ZB 24/13

Zulässigkeit eines Aussetzungsantrags nach § 64 Abs. 3 FamFG analog

Bibliographie

Gericht
BGH
Datum
05.03.2013
Aktenzeichen
V ZB 24/13
Entscheidungsform
Beschluss
Referenz
WKRS 2013, 33270
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
AG Paderborn - 01.02.2013 - AZ: 11 XIV 114/12 B
LG Paderborn - 12.02.2013 - AZ: 5 T 54/13
nachfolgend
BGH - 07.10.2013 - AZ: V ZB 24/13

Der V. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 5. März 2013 durch die Vorsitzende Richterin Dr. Stresemann, die Richter Dr. Lemke, Prof. Dr. Schmidt-Räntsch und Dr. Roth und die Richterin Dr. Brückner

beschlossen:

Tenor:

Die Vollziehung der mit Beschluss des Amtsgerichts Paderborn vom 12. Dezember 2012 gegen den Betroffenen verlängerten und durch Beschluss der 5. Zivilkammer des Landgerichts Paderborn vom 12. Februar 2013 aufrecht erhaltenen Sicherungshaft wird einstweilen ausgesetzt.

Gründe

1

Der Aussetzungsantrag ist in entsprechender Anwendung von § 64 Abs. 3 FamFG zulässig (vgl. Senat, Beschluss vom 14. Oktober 2010 V ZB 261/10, InfAuslR 2011, 26 Rn. 8). Er ist auch begründet, weil nach der gebotenen summarischen Prüfung davon auszugehen ist, dass die Rechtsbeschwerde Erfolg haben wird.

Stresemann
Lemke
Schmidt-Räntsch
Roth
Brückner