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Bundesgerichtshof
Urt. v. 11.01.2011, Az.: II ZR 157/09
Eigenkapitalersatzrechtliche Bindung an eine begründete Forderung des Schuldübernehmers gegen die Gesellschaft bei Übernahme einer Schuld der Gesellschaft gegenüber einem Gesellschafter
Gericht: BGH
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 11.01.2011
Referenz: JurionRS 2011, 10352
Aktenzeichen: II ZR 157/09
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LG Duisburg - 31.01.2008 - AZ: 21 O 460/06

OLG Düsseldorf - 18.06.2009 - AZ: I-12 U 75/08

Fundstellen:

BB 2011, 594

BB 2011, 449

DB 2011, 405-409

DStR 2011, 484-487

EWiR 2011, 463

GmbHR 2011, 301-304

GmbH-StB 2011, 107-108

MDR 2011, 375

NJW 2011, 844-847

NWB 2011, 864

NWB direkt 2011, 262

NZG 2011, 273-276

NZG 2011, 386

NZI 2011, 198-201

NZI 2011, 395-396

StuB 2011, 279

WM 2011, 314-317

WPg 2011, 496

WuB 2011, 259-261

ZInsO 2011, 392-396

ZIP 2011, 328-332

BGH, 11.01.2011 - II ZR 157/09

Amtlicher Leitsatz:

GmbHG §§ 30, 31 aF

Wird eine Schuld der Gesellschaft gegenüber einem Gesellschafter übernommen, die eigenkapitalersatzrechtlich gebunden ist, ist auch eine zum Ausgleich der Schuldübernahme durch Anerkenntnis begründete Forderung des Schuldübernehmers gegen die Gesellschaft eigenkapitalersatzrechtlich gebunden.

Der II. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat
auf die mündliche Verhandlung vom 11. Januar 2011
durch
den Vorsitzenden Richter Dr. Bergmann und
die Richter Dr. Drescher, Born, Sunder und Dr. Nedden-Boeger
für Recht erkannt:

Tenor:

Auf die Revision des Klägers wird das Urteil des 12. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Düsseldorf vom 18. Juni 2009 aufgehoben.

Die Sache wird zur neuen Verhandlung und Entscheidung, auch über die Kosten des Revisionsverfahrens, an das Berufungsgericht zurückverwiesen.