Bundesgerichtshof
Beschl. v. 14.08.2008, Az.: I ZR 208/07
Einordnung von Druckern und Plottern im Hinblick auf das Vorliegen vergütungspflichtiger Vervielfältigungsgeräte
Bibliographie
- Gericht
- BGH
- Datum
- 14.08.2008
- Aktenzeichen
- I ZR 208/07
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 2008, 21429
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- LG Düsseldorf - 29.11.2006 - AZ: 12 O 8/06
- OLG Düsseldorf - 13.11.2007 - AZ: I-20 U 186/06
- nachfolgend
- BVerfG - 21.12.2010 - AZ: 1 BvR 2742/08
- BGH - 21.07.2011 - AZ: I ZR 29/11
- BGH - 03.07.2014 - AZ: I ZR 29/11
Rechtsgrundlage
- § 54a UrhG a.F.
Der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat
am 14. August 2008
durch
den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Bornkamm und
die Richter Pokrant, Prof. Dr. Büscher, Dr. Bergmann und Dr. Koch
einstimmig beschlossen:
Tenor:
Die Revision der Klägerin gegen das Urteil des 20. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Düsseldorf vom 13. November 2007 wird auf ihre Kosten zurückgewiesen, weil die Voraussetzungen für die Zulassung der Revision nicht vorliegen und die Revision auch keine Aussicht auf Erfolg hat (§ 552a ZPO).
Das Berufungsgericht hat im Ergebnis zu Recht angenommen, dass Drucker und Plotter nicht zu den nach § 54a UrhG a.F. vergütungspflichtigen Vervielfältigungsgeräten gehören. Nachdem der Senat diese Frage durch Urteil vom 6. Dezember 2007 (BGHZ 174, 359 - Drucker und Plotter) entschieden hat, liegen die Voraussetzungen für die Zulassung der Revision nicht mehr vor.
Streitwert: 535.000 EUR
Pokrant
Schaffert
Bergmann
Koch