Bundesgerichtshof
Urt. v. 28.07.2008, Az.: AnwZ (B) 73/06
Ablehnung aller Entscheider des Senats für Anwaltssachen u.a. aufgrund einer vermeintlichen Missachtung der Vorlagepflicht gem. Art. 234 Abs. 3 EG-Vertrag (EG); Voraussetzungen für die Rechtsmißbräuchlichkeit eines Ablehnungsgesuchs
Bibliographie
- Gericht
- BGH
- Datum
- 28.07.2008
- Aktenzeichen
- AnwZ (B) 73/06
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 2008, 20346
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- AGH Sachsen-Anhalt - 19.05.2006 - AZ: 1 AGH 14/05
Rechtsgrundlagen
- Art. 234 Abs. 3 EG
- § 42 Abs. 6 S. 2 BRAO
Verfahrensgegenstand
Zulassung zur Rechtsanwaltschaft
hier: Ablehnungsgesuch
Hinweis
Hinweis: Verbundenes Verfahren
Volltext siehe unter: BGH - 28.07.2008 - AZ: AnwZ B 64/06
Weitere Verbundverfahren:
BGH - 28.07.2008 - AZ: AnwZ B 79/06
Der Bundesgerichtshof, Senat für Anwaltssachen, hat
durch
den Präsidenten des Bundesgerichtshofs Prof. Dr. Tolksdorf,
die Richter Dr. Ernemann, Dr. Frellesen und Schall sowie
die Rechtsanwältinnen Dr. Hauger und Kappelhoff und
den Rechtsanwalt Prof. Dr. Stüer
am 28. Juli 2008
beschlossen:
Tenor:
- 1.
Das Ablehnungsgesuch des Antragstellers vom 10. Dezember 2007 wird verworfen.
- 2.
Der Antrag des Antragstellers, das Verfahren auszusetzen, bis über die Verfassungsbeschwerde gegen den Beschluss des Senats vom 10. Dezember 2007 entschieden worden ist, wird zurückgewiesen.