Bundesgerichtshof
Beschl. v. 31.01.2008, Az.: III ZB 50/07
Zurückweisung einer Anhörungsrüge
Bibliographie
- Gericht
- BGH
- Datum
- 31.01.2008
- Aktenzeichen
- III ZB 50/07
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 2008, 10127
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- LG Hamburg - 04.11.2005 - AZ: 303 O 508/04
- OLG Hamburg - 12.07.2007 - AZ: 1 U 189/05
- BGH - 28.11.2007 - AZ: III ZB 50/07
- nachfolgend
- OLG Hamburg - 02.10.2008 - AZ: 1 U 189/05
- BGH - 19.03.2009 - AZ: III ZR 249/08
- BGH - 25.06.2009 - AZ: III ZR 249/08
- BGH - 17.09.2009 - AZ: III ZR 249/08
Rechtsgrundlage
Der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat
am 31. Januar 2008
durch
die Richter Dr. Wurm, Dörr, Dr. Herrmann, Wöstmann und
die Richterin Harsdorf-Gebhardt
beschlossen:
Tenor:
Die Anhörungsrüge des Klägers gegen den Senatsbeschluss vom 28. November 2007 wird zurückgewiesen.
Der Kläger hat die Kosten des Rügeverfahrens zu tragen.
Gründe
Die Anhörungsrüge ist zulässig, aber unbegründet. Der Senat hat in der dem angegriffenen Beschluss zugrunde liegenden Beratung das Vorbringen des Klägers in vollem Umfang geprüft und für nicht durchgreifend erachtet. Art. 103 Abs. 1 GG schützt nicht davor, dass das Gericht die Rechtsansicht eines Beteiligten nicht teilt (vgl. BVerfGE 64, 1, 12). Die angegriffene Senatsentscheidung stellt nicht auf Gesichtspunkte ab, mit deren Entscheidungserheblichkeit ein gewissenhafter, rechtskundiger und zumal anwaltlich vertretener Beteiligter nicht hätte zu rechnen brauchen, so dass die vom Kläger gewünschten Hinweise nicht nach Art. 103 Abs. 1 GG gefordert waren (vgl. BVerfGE 86, 133, 144 f) [BVerfG 19.05.1992 - 1 BvR 986/91]. Im Übrigen rechtfertigt auch der Vortrag in der Anhörungsrüge keine andere Entscheidung. Von einer weiteren Begründung wird abgesehen.
Dörr
Herrmann
Wöstmann
Harsdorf-Gebhardt