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Bundesgerichtshof
Beschl. v. 27.09.2007, Az.: V ZR 113/07

Versagung von Prozesskostenhilfe mangels Aussicht auf Erfolg wegen Zurückweisung der Revision

Bibliographie

Gericht
BGH
Datum
27.09.2007
Aktenzeichen
V ZR 113/07
Entscheidungsform
Beschluss
Referenz
WKRS 2007, 41554
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
LG Potsdam - 30.05.2006 - AZ: 10 O 64/06
OLG Brandenburg - 03.05.2007 - AZ: 5 U 109/06

Fundstellen

  • AnwBl 2008, 76 (Volltext mit amtl. LS)
  • BGHReport 2008, 142
  • HFR 2008, 520 (Volltext mit amtl. LS)
  • JZ Information 2007, 621 (amtl. Leitsatz)
  • Mitt. 2008, 285 "Prozesskostenhilfe"
  • NJW 2007, VIII Heft 50 (amtl. Leitsatz)
  • NJW-RR 2008, 304 (Volltext mit amtl. LS)
  • RVGreport 2008, 40 (amtl. Leitsatz)
  • ZAP EN-Nr. 0/2008
  • ZAP EN-Nr. 13/2008

Amtlicher Leitsatz

Die für die Bewilligung von Prozesskostenhilfe erforderliche Aussicht auf Erfolg fehlt, wenn die beabsichtigte Revision zwar zugelassen ist, aber nach § 552a ZPO zurückzuweisen wäre.

Der V. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat
am 27. September 2007
durch
den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Krüger und
die Richter Dr. Klein, Dr. Lemke, Dr. Schmidt-Räntsch und Dr. Roth
beschlossen:

Tenor:

Der Antrag der Kläger auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe wird zurückgewiesen.

Gründe

1

Die beabsichtigte Rechtsverfolgung bietet keine hinreichende Aussicht auf Erfolg. Die Revision ist zwar zugelassen. Es kommt aber ihre Zurückweisung durch Beschluss gemäß § 552a ZPO in Betracht, bei der Klägerin schon im Hinblick darauf, dass in ihrer Person keine gewerbliche Nutzung stattfindet (vgl. Senat, Urt. v. 13. Mai 2005, V ZR 191/04, NJW-RR 2005, 1256), bei dem Kläger im Hinblick darauf, dass sich die Frage bei Nebengebäuden nicht stellt, weil sie das Schicksal des Hauptgebäudes teilen (Senat, Urt. v. 12. März 1999, V ZR 143/99, VIZ 1999, 351, 352).

Krüger
Klein
Lemke
Schmidt-Räntsch
Roth