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Bundesgerichtshof
Beschl. v. 14.06.2007, Az.: V ZB 42/07

Streitwertfestsetzung und Kostenansatz der Instanzgerichte vor dem Bundesgerichtshof (BGH); Kostenfplichtigkeit der kraft Gesetzes ausgeschlossenen Beschwerden

Bibliographie

Gericht
BGH
Datum
14.06.2007
Aktenzeichen
V ZB 42/07
Entscheidungsform
Beschluss
Referenz
WKRS 2007, 33711
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
LG Potsdam - 18.10.2006 - AZ: 6 O 467/02
OLG Brandenburg - 04.01.2007 - AZ: 5 W 91/06

Der V. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat
am 14. Juni 2007
durch
den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Krüger,
die Richter Dr. Lemke und Dr. Schmidt-Räntsch,
die Richterin Dr. Stresemann und
den Richter Dr. Czub
beschlossen:

Tenor:

Die weitere Beschwerde gegen den Beschluss des 5. Zivilsenats des Brandenburgischen Oberlandesgerichts vom 4. Januar 2007 wird auf Kosten des Klägers als unzulässig verworfen.

Gründe

1

Das Rechtsmittel an einen obersten Gerichthof des Bundes ist nicht statthaft (§ 68 Abs. 1 Satz 5, 66 Abs. 3 Satz 3, Abs. 4 GKG). Der Bundesgerichtshof soll mit der Streitwertfestsetzung und dem Kostenansatz der Instanzgerichte in keinem Fall befasst werden (BGH, Beschl. v. 21. Oktober 2003, X ZB 10/03, MDR 2004, 355).

2

Der Kostenausspruch beruht darauf, dass die gesetzlich bestimmte Gebührenfreiheit (§§ 66 Abs. 8, 68 Abs. 3 GKG) nur für die statthaften Verfahren gilt. Die kraft Gesetzes ausgeschlossenen Beschwerden sind daher kostenpflichtig (BGH, Beschl. v. 22. Februar 1989, IVb ZR 2/89, BGHR GKG § 25 Gebührenbefreiung 1; OLG Koblenz NJW-RR 2000, 1239).

Krüger
Lemke
Schmidt-Räntsch
Stresemann
Czub