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Bundesgerichtshof
Beschl. v. 19.03.2007, Az.: II ZR 106/06

Zurückweisung der Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision

Bibliographie

Gericht
BGH
Datum
19.03.2007
Aktenzeichen
II ZR 106/06
Entscheidungsform
Beschluss
Referenz
WKRS 2007, 12174
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
LG Gera - 23.12.2003 - AZ: 1 HKO 388/02
OLG Jena - 27.03.2006 - AZ: 9 U 75/04

Fundstellen

  • DStR 2007, 684-685 (Volltext mit red. LS)
  • DStR 2007, XII Heft 15 (amtl. Leitsatz)
  • NZI 2008, 40
  • NZI (Beilage) 2008, 40 (amtl. Leitsatz)
  • ZIP 2007, 1407 (red. Leitsatz)

Der II. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat
am 19. März 2007
durch
den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Goette und
die Richter Dr. Kurzwelly, Prof. Dr. Gehrlein, Dr. Strohn und Dr. Reichart
beschlossen:

Tenor:

Die Beschwerde der Kläger gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des 9. Zivilsenats des Thüringer Oberlandesgerichts in Jena vom 27. März 2006 wird zurückgewiesen, weil keiner der im Gesetz (§ 543 Abs. 2 ZPO) vorgesehenen Gründe vorliegt, nach denen der Senat die Revision zulassen darf. Der Rechtsstreit der Parteien hat weder grundsätzliche Bedeutung, noch erfordert er eine Entscheidung des Revisionsgerichts zur Fortbildung des Rechts oder zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung.

Dass eine im Einzelfall koordinierte Kreditvergabe wie ein entsprechendes koordiniertes Stehenlassen in der Krise einer Anwendung des Kleinbeteiligtenprivilegs nach § 32 a Abs. 3 Satz 2 GmbHG entgegensteht, hat der Senat bereits in seinem Urteil vom 9. Mai 2005 (II ZR 66/03, ZIP 2005, 1316, 1318) ausgesprochen.

Von einer näheren Begründung wird gemäß § 544 Abs. 4 Satz 2, 2. Halbsatz ZPO abgesehen.

Die Kläger tragen die Kosten des Beschwerdeverfahrens (§ 97 ZPO).

Streitwertbeschluss:

Streitwert: 177.021,20 EUR

Goette
Kurzwelly
Gehrlein
Strohn
Reichart