Bundesgerichtshof
Beschl. v. 08.02.2007, Az.: IX ZB 266/05
Festlegung des Streitwertes
Bibliographie
- Gericht
- BGH
- Datum
- 08.02.2007
- Aktenzeichen
- IX ZB 266/05
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 2007, 11026
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- AG Düsseldorf - 21.04.2005 - AZ: 504 IK 75/00
- LG Düsseldorf - 06.10.2005 - AZ: 25 T 269/05
Rechtsgrundlage
Fundstellen
- JurBüro 2007, 315 (Volltext mit amtl. LS)
- RVGreport 2007, 160 (red. Leitsatz)
Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat
am 8. Februar 2007
durch
den Vorsitzenden Richter Dr. Fischer und
die Richter Dr. Ganter, Raebel, Dr. Kayser und Cierniak
beschlossen:
Tenor:
Der Wert des Gegenstands der anwaltlichen Tätigkeit wird für das Rechtsbeschwerdeverfahren auf 4.000 EUR festgesetzt.
Gründe
Bei der Festsetzung des Gegenstandswerts für die Rechtsanwaltsgebühren kann im Verfahren über die Rechtsbeschwerde betreffend den Antrag eines Gläubigers auf Versagung der Restschuldbefreiung gemäß § 33 Abs. 1, § 28 Abs. 3, § 23 Abs. 3 Satz 2 RVG der Wert von 4.000 EUR herangezogen werden, wenn - wie hier - genügende tatsächliche Anhaltspunkte für eine Schätzung fehlen (vgl. BGH, Beschl. v. 23. Januar 2003 - IX ZB 227/02, ZInsO 2003, 217; Schneider/Herget, Streitwertkommentar für den Zivilprozess, 12. Aufl. Rn. 2961).
Ganter
Raebel
Kayser
Cierniak