Bundesgerichtshof
Urt. v. 13.01.1987, Az.: VI ZR 280/85
Zeuge; Präklusion; Erledigung; Zweite Instanz; Verzögerung
Bibliographie
- Gericht
- BGH
- Datum
- 13.01.1987
- Aktenzeichen
- VI ZR 280/85
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1987, 13299
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Rechtsgrundlage
Fundstellen
- BB 1987, 1909
- JZ 1987, 528
- MDR 1987, 573-574 (Volltext mit amtl. LS)
- NJW 1987, 1949-1950 (Volltext mit amtl. LS)
- VersR 1987, 508 (amtl. Leitsatz)
Amtlicher Leitsatz
Das Ausbleiben eines entgegen § 282 Abs. 1 und 2 ZPO erst im zweiten Rechtszug benannten, aber ordnungsgemäß geladenen Zeugen kann nicht zur Anwendung der Präklusionsvorschriften führen, da die dadurch entstehende Verzögerung in der Erledigung des Rechtsstreits nach dem Sinn dieser Vorschriften nicht dem Verhalten der Prozeßpartei zuzurechnen ist, die den Zeugen benannt hat (Bestätigung von BGH vom 5.5.1982 - VIII ZR 152/81 - NJW 82, 2559 und vom 23.4.1986 - VIII ZR 125/85 - NJW 86, 2319).