Bundesgerichtshof
Urt. v. 10.06.1986, Az.: VI ZR 113/85
Halter; Kfz; Mitversicherter Fahrer; Personenschaden; Unzulässige Rechtsausübung; Regreßpflichtigkeit
Bibliographie
- Gericht
- BGH
- Datum
- 10.06.1986
- Aktenzeichen
- VI ZR 113/85
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1986, 13268
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Rechtsgrundlage
Fundstellen
- MDR 1987, 45-46 (Volltext mit amtl. LS)
- NJW-RR 1986, 1402-1403 (Volltext mit amtl. LS)
- VersR 1986, 1010-1011 (Volltext mit amtl. LS u. Anm.)
Amtlicher Leitsatz
Der Halter eines Kfz, der von dem mitversicherten Fahrer durch dessen Gebrauch verletzt worden ist, kann seinen Personenschaden mit der Direktklage gegen seinen Haftpflichtversicherer geltend machen. Der Versicherer kann diesem Anspruch jedoch den Einwand der unzulässigen Rechtsausübung entgegenhalten, wenn ihm der Halter nach § 3 Nr. 9 S. 2 PflVG im Innenverhältnis regreßpflichtig ist.