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Bundesgerichtshof
Urt. v. 08.10.1981, Az.: VII ZR 319/80

Ungerechtfertigte Bereicherung ; Mehrfache Forderungspfändung ; Irrtümliche Falschleistung; Zurückverlangen des gezahlten Betrages

Bibliographie

Gericht
BGH
Datum
08.10.1981
Aktenzeichen
VII ZR 319/80
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1981, 12124
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Fundstellen

  • BGHZ 82, 28 - 34
  • JZ 1982, 24-25 (Volltext mit amtl. LS)
  • MDR 1982, 221-222 (Volltext mit amtl. LS)
  • NJW 1982, 173-175 (Volltext mit amtl. LS)
  • Schubert, JR 82, 286

Amtlicher Leitsatz

Leistet bei mehrfacher Forderungspfändung der Drittschuldner irrtümlich an einen nachrangigen Vollstreckungsgläubiger und muß deshalb nochmals an den vorrangigen Gläubiger zahlen, kann er den an den nachrangigen Gläubiger gezahlten Betrag von diesem aus ungerechtfertigter Bereicherung zurückverlangen und muß sich insoweit nicht an den Vollstreckungsschuldner halten.