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Bundesgerichtshof
Urt. v. 02.05.1979, Az.: VIII ZR 157/78

Bürgschaft; Bürgschaft auf erstes Anfordern; Rückforderungsprozeß; Bürgschaftsgläubiger

Bibliographie

Gericht
BGH
Datum
02.05.1979
Aktenzeichen
VIII ZR 157/78
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1979, 11048
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Fundstellen

  • BGHZ 74, 244 - 248
  • DB 1979, 1650-1651 (Volltext mit amtl. LS)
  • JZ 1979, 442-443
  • LM § 765 BGB Nr. 27
  • MDR 1979, 838-839 (Volltext mit amtl. LS)
  • NJW 1979, 1500-1501 (Volltext mit amtl. LS)

Redaktioneller Leitsatz

Die Bürgschaft auf erstes Anfordern soll die Liquidität des Bürgschaftsgläubigers sichern. Folglich hat ein Bürge, der sich zur Zahlung auf erstes Anfordern verpflichtet hat, die Forderung sofort zu begleichen. Einreden oder Einwendungen aus dem Hauptschuldverhältnis sind erst in einem Rückforderungsprozeß geltend zu machen.

Ebenso: BGH, NJW 1992, 1446, 1447; NJW-RR 1989, 1324.