Bundesgerichtshof
Urt. v. 24.11.1977, Az.: VII ZR 213/76
Koppelungsverbot; Bauinteressent; Architekt ; Ingeneur; Grundstückserwerb
Bibliographie
- Gericht
- BGH
- Datum
- 24.11.1977
- Aktenzeichen
- VII ZR 213/76
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1977, 11557
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Rechtsgrundlagen
- § 631 BGB
- Art. 10 MRVerbG
Fundstellen
- BGHZ 70, 55 - 60
- BauR 1978, 147
- DB 1978, 582-583 (Volltext mit amtl. LS)
- DNotZ 1978, 349-351
- MDR 1978, 397-398 (Volltext mit amtl. LS)
- NJW 1978, 639-640 (Volltext mit amtl. LS)
- WuM 1979, 8-9 (Volltext mit amtl. LS)
Redaktioneller Leitsatz
1. Ein Verstoß gegen Art. 14 GG liegt auch dann nicht vor, wenn das zu veräußernde Grundstück dem Ingenieur oder Architekten gehört, an den sich der Bauinteressent im Zusammenhang mit dem Grundstückserwerb wenden soll.
2. Versprechen Ingenieure oder Architekten über ihre eigentlichen Aufgaben hinaus zusätzliche Leistungen und treten sie damit wie Generalübernehmer, Bauträger oder Baubetreuer auf, greift das Koppelungsverbot ein.