Bundesgerichtshof
Urt. v. 14.07.1972, Az.: VII ZR 41/71
Gebührenordnung; Vergütung; Freispruch; Staatskasse; Erstattungspflicht; Rechtschutzversicherung; Unterschiedsbetrag; Differenzbetrag; Gesetzlicher Gebührenrahmen
Bibliographie
- Gericht
- BGH
- Datum
- 14.07.1972
- Aktenzeichen
- VII ZR 41/71
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1972, 11126
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Rechtsgrundlagen
- § 12 BRAGO
- § 83 BRAGO
- § 464b StPO
Fundstellen
- MDR 1973, 308-309 (Volltext mit amtl. LS u. Anm.)
- VersR 1972, 1141-1143 (Volltext mit red. LS)
Amtlicher Leitsatz
Kann ein Verteidiger von seinem Auftraggeber, der einen Freispruch erzielt hat, innerhalb des gesetzlichen Gebührenrahmens der §§ 12, 83 BRAGebO eine höhere Vergütung verlangen, als im Verfahren nach § 464 b StPO gegenüber der erstattungspflichtigen Staatskasse festgesetzt worden ist, so muß der Rechtsschutzversicherer des Auftraggebers den Unterschiedsbetrag übernehmen.