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Bundesgerichtshof
Urt. v. 28.02.1961, Az.: 1 StR 467/60

Qualifizierte Delikte; Unrechtsbewußtsein; Kenntnis der Rechtsgutsverletzung; Strafbarkeit des Grundtatbestands

Bibliographie

Gericht
BGH
Datum
28.02.1961
Aktenzeichen
1 StR 467/60
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1961, 10238
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Fundstellen

  • BGHSt 17, 377
  • BGHSt 15, 377 - 384
  • JZ 1961, 564-566 (Urteilsbesprechung von Prof. Dr. Jürgen Baumann)
  • JZ 1961, 581 (Volltext mit amtl. LS)
  • MDR 1961, 519-520
  • NJW 1961, 1031-1033 (Volltext mit amtl. LS) "Unrechtsbewusstsein"
  • NJW 1961, 1731 (amtl. Leitsatz mit Anm.)

Redaktioneller Leitsatz

Ein Täter handelt bei qualifizierten Delikten hinsichtlich der Qualifikation bereits dann mit Unrechtsbewußtsein, wenn er Kenntnis der spezifischen Rechtsgutsverletzung hat, die der Grundtatbestand erfaßt. Wird der Grundtatbestand als solcher nicht unter Strafe gestellt, ist dieser Grundsatz ebenso anzuwenden (siehe auch BGHSt 8, 321).