Bundesgerichtshof
Urt. v. 01.12.1958, Az.: II ZR 238/57
Haftungsausschluß; Kenntnis des Gläubigers; Geschäftsübernahme
Bibliographie
- Gericht
- BGH
- Datum
- 01.12.1958
- Aktenzeichen
- II ZR 238/57
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1958, 10251
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Rechtsgrundlage
Fundstellen
- BGHZ 29, 1 - 6
- BB 1959, 22
- DB 1959, 22 (amtl. Leitsatz)
- DNotZ 1959, 136
- GmbHR 1959, 80 (amtl. Leitsatz mit Anm.)
- MDR 1959, 102-103 (Volltext mit amtl. LS)
- NJW 1959, 241-243 (Volltext mit amtl. LS)
Redaktioneller Leitsatz
1. Zum Haftungsausschluß nach Maßgabe des § 25 Abs. 2 HGB. Nicht einmal die nachweisbare Kenntnis des Gläubigers von dem vereinbarten Haftungsausschluß vermag im Unterschied zu § 15 Abs. 1 HGB den Erwerber von der Haftung freizustellen, wenn der Gläubiger seine Kenntnis anderweitig erlangt hat.
2. Es ist für die Wirksamkeit des Haftungsausschlusses ausreichend, wenn er unverzüglich nach Geschäftsübernahme angemeldet wird und Eintragung und Bekanntmachung in angemessenem Zeitabstand folgen.