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Bundesfinanzhof
Urt. v. 12.01.2017, Az.: IV R 55/11

Gewerbesteuerliche Behandlung der Aufwendungen für Know-how sowie des auf die Überlassung gewerblicher Schutzrechte entfallenden Teils eines einheitlichen Franchise-Entgelts

Bibliographie

Gericht
BFH
Datum
12.01.2017
Aktenzeichen
IV R 55/11
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 2017, 13648
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
FG Sachsen - 28.09.2011 - AZ: 8 K 239/11

Fundstellen

  • BFHE 256, 533 - 533
  • BFH/NV 2017, 988
  • BStBl II 2017, 725-726
  • DB 2017, 1130
  • DB 2017, 6
  • DStR 2017, 1115
  • DStRE 2017, 698
  • FR 2017, 797
  • GmbH-Stpr. 2017, 211
  • KoR 2017, 294-295
  • KÖSDI 2017, 20311
  • NWB 2017, 1564-1565
  • NWB direkt 2017, 574-575
  • StuB 2017, 443
  • Ubg 2017, 343
  • ZKF 2017, 5

Amtlicher Leitsatz

1. Aufwendungen für gesetzlich ungeschütztes Erfahrungswissen technischer, gewerblicher, wissenschaftlicher oder auch betriebswirtschaftlicher Art (Know-how) fallen nicht in den Anwendungsbereich des § 8 Nr. 1 Buchst. f GewStG.

2. Der Hinzurechnung nach § 8 Abs. 1 Buchst. f GewStG unterliegt aber der Teil eines einheitlichen Franchiseentgelts, der auf die Überlassung gewerblicher Schutzrechte entfällt. Der betreffende Teil ist ggf. durch Schätzung zu bestimmen.