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Bundesfinanzhof
Urt. v. 18.12.1996, Az.: I R 129/95

Veräußerung des beweglichen Betriebsvermögens; Mandantenstamm; Verpachtung; Verdeckte Ausschüttungen

Bibliographie

Gericht
BFH
Datum
18.12.1996
Aktenzeichen
I R 129/95
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1996, 11244
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Fundstellen

  • BFHE 182, 366 - 369
  • BB 1997, 1243-1244 (Volltext mit amtl. LS)
  • BStBl II 1997, 546-548 (Volltext mit amtl. LS)
  • DB 1997, 1314 (Volltext mit amtl. LS)
  • DStR 1997, 917-918 (Volltext mit amtl. LS)
  • DStRE 1997, 518 (amtl. Leitsatz)
  • GmbHR 1997, 714-715 (Volltext mit amtl. LS)
  • HFR 1997, 595 (Volltext mit amtl. LS)
  • KÖSDI 1997, 11172 (Kurzinformation)

Amtlicher Leitsatz

Veräußert ein Steuerberater sein bewegliches Betriebsvermögen mit Ausnahme des Mandantenstamms, der das werthaltigste Wirtschaftsgut seines Betriebsvermögens darstellt, an eine von ihm gegründete GmbH, so kann der Mandantenstamm Gegenstand eines Pachtvertrages zwischen Berater und Beratungs-GmbH sein (Abgrenzung zu BFH-Urteil vom 30.03.1994, I R 52/93, BFHE 175 S. 33, BStBl 1994 II S. 903). Die von der GmbH hierfür gezahlten (angemessenen) Pachtzinsen sind keine verdeckten oder andere Ausschüttungen i.S. des § 8 Abs. 3 Satz 2 und § 27 KStG.

Hinweis: verbundenes Verfahren
Volltext siehe unter BFH - 18.12.1996 - AZ: I R 128/95