Bundesfinanzhof
Urt. v. 19.09.1996, Az.: V R 41/94
Umsatzsteuer; Berichtigung des Steuerbetrags; Gesonderte Ausweisung; Originalrechnung; Vorsteuerabzug; Sitz im Ausland; Ausländischer Unternehmer
Bibliographie
- Gericht
- BFH
- Datum
- 19.09.1996
- Aktenzeichen
- V R 41/94
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1996, 11262
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Rechtsgrundlage
Fundstellen
- BFHE 181, 236 - 240
- BB 1997, 141 (amtl. Leitsatz)
- BB 1997, 401-402 (Volltext mit amtl. LS)
- BStBl II 1999, 249-251 (Volltext mit amtl. LS)
- DB 1997, 208-209 (Volltext mit amtl. LS)
- DStR 1997, 110-111 (Volltext mit amtl. LS)
- DStRE 1997, 114 (amtl. Leitsatz)
- DStZ 1997, 382-383 (Volltext mit amtl. LS)
- HFR 1997, 241-242 (Volltext mit amtl. LS)
- KÖSDI 1997, 10958-10959 (Kurzinformation)
- NWB 1997, 160-161
- UR 1997, 149-151 (Volltext mit amtl. LS)
Amtlicher Leitsatz
Die Berichtigung des Steuerbetrags, der in einer Rechnung über einen nicht steuerpflichtigen (im Inland nicht steuerbaren oder steuerfreien) Umsatz gesondert ausgewiesen wurde, setzt gem. § 14 II S. 2 i. V. mit § 17 I UStG 1980 nicht voraus, daß der Leistende die Originalrechnung zurückerhält oder nachweist, daß der Leistungsempfänger keinen Vorsteuerabzug in Ansprüchen genommen hat und auch künftig nicht geltend machen kann. Das gilt - entgegen Abschn. 189 VI UStR 1996 - auch, wenn der Leistungsempfänger ein im Ausland ansässiger Unternehmer ist.