Bundesfinanzhof
Urt. v. 07.03.1996, Az.: VII R 62/95
Helfer in Steuersachen; Wirksame Zulassung; Bestellung als Steuerbevollmächtigter; Rücknahme der Bestellung; Zulassungsvoraussetzungen
Bibliographie
- Gericht
- BFH
- Datum
- 07.03.1996
- Aktenzeichen
- VII R 62/95
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1996, 11080
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- Thüringer FG (EFG 1995, 764)
Rechtsgrundlagen
- § 40a Abs. 1 StBerG
- § 46 Abs. 1 S. 2 StBerG
- § 19 Abs. 1 StBerO
- § 19 Abs. 2 StBerO
- § 70 Abs. 1 StBerO
- § 107a AO DDR 1970 vom 7. Februar 1990 MdF-AnO
Fundstellen
- BFHE 179, 539 - 547
- BB 1996, 1210 (amtl. Leitsatz)
- BStBl II 1996, 334-338 (Volltext mit amtl. LS)
- DStR 1997, 303-304 (Volltext mit amtl. LS)
- DStZ 1996, 413-415 (Volltext mit amtl. LS)
- HFR 1996, 523 (Volltext mit amtl. LS)
Amtlicher Leitsatz
- 1.
Ein gemäß § 107a AO DDR 1970 wirksam zugelassener Helfer in Steuersachen ist mit dem Inkrafttreten der StBerO auch dann kraft Gesetzes als Steuerbevollmächtigter bestellt worden, wenn seine Zulassung rechtswidrig war.
- 2.
Die Rücknahme der (vorläufigen) Bestellung als Steuerbevollmächtigter kann nicht ohne weiteres darauf gestützt werden, der Betroffene habe im Zeitpunkt seiner Zulassung (als Helfer in Steuersachen) die in den maßgeblichen Vorschriften nicht wörtlich aufgeführten Zulassungsvoraussetzungen (hier: Bürger der DDR zu sein und Erfahrungen auf dem Gebiet des Steuerrechts der DDR zu haben), gekannt oder kennen müssen.
Hinweis: verbundenes Verfahren
Volltext siehe unter BFH - 07.03.1996 - AZ: VII R 61/95