Bundesfinanzhof
Urt. v. 13.12.1989, Az.: I R 99/86
Körperschaftsteuer; Steuersubjektfähigkeit; GmbH; Wirksame Gründung; Zurechnung von Einkünften; Erzielte Einkünfte; Tätigkeit im Namen der GmbH; Tätigkeit für Rechnung der GmbH
Bibliographie
- Gericht
- BFH
- Datum
- 13.12.1989
- Aktenzeichen
- I R 99/86
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1989, 10901
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- Schleswig-Holsteinisches FG
Rechtsgrundlagen
- § 1 Abs. 1 Nr. 1 KStG 1977
- § 8 Abs. 1 KStG 1977
- § 8 Abs. 3 S. 2 KStG 1977
- § 27 Abs. 3 S. 2 KStG 1977
- § 2 Abs. 1 S. 1 EStG 1984
- § 15 Abs. 2 EStG 1984
Fundstellen
- BB 1990, 1043-1044 (Volltext mit amtl. LS)
- BStBl II 1990, 468-470 (Volltext mit amtl. LS)
- DB 1990, 1313-1314 (Volltext mit amtl. LS)
- GmbHR 1990, 314-316 (Volltext mit amtl. LS)
- HFR 1990, 373-374 (Volltext mit amtl. LS)
Amtlicher Leitsatz
- 1.
Die Körperschaftsteuersubjektfähigkeit einer GmbH ist stets ab deren zivilrechtlich wirksamer Gründung anzuerkennen. Sie wirkt so lange fort, als die GmbH zivilrechtlich besteht.
- 2.
Einer GmbH sind steuerrechtlich die Einkünfte zuzurechnen, die sie erzielt. Sie erzielt gewerbliche Einkünfte, wenn die sie auslösende Tätigkeit im Namen und für Rechnung der GmbH ausgeübt wird.
Hinweis: verbundenes Verfahren
Volltext siehe unter BFH - 13.12.1989 - AZ: I R 98/86