Bundesarbeitsgericht
Beschl. v. 01.08.2025, Az.: 7 ABR 23/23
Anfechtung einer Betriebsratswahl; Ausgestaltung der Anfechtungsfrist als materiell-rechtliche Voraussetzung verfahrensmäßiger Art; Bindung der schriftlichen Stimmabgabe an die in § 24 WO festgelegten Voraussetzungen
Bibliographie
- Gericht
- BAG
- Datum
- 01.08.2025
- Aktenzeichen
- 7 ABR 23/23
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 2025, 20490
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- ECLI:DE:BAG:2025:010825.B.7ABR23.23.0
Verfahrensgang
- vorgehend
- LAG Hamm - 09.05.2023 - AZ: 7 TaBV 11/23
- BAG - 22.01.2025 - AZ: 7 ABR 23/23
Rechtsgrundlagen
- § 3 BetrVG
- § 19 Abs. 1 und Abs. 2 BetrVG
- § 24 Abs. 3 Erste Verordnung zur Durchführung des Betriebsverfassungsgesetzes
- § 46c ArbGG
- § 233 ZPO
- § 295 ZPO
Fundstellen
- AP-Newsletter 2025, 140-141
- ArbR 2025, 294
- BB 2025, 1460
- DB 2025, 1972-1974
- EzA-SD 13/2025, 13-14
Tenor:
Der Beschluss des Senats vom 22. Januar 2025 - 7 ABR 23/23 - wird wegen offenbarer Unrichtigkeit nach § 319 Abs. 1 ZPO von Amts wegen dahingehend berichtigt, dass der erste Satz bzw. der dritte Satz unter B. II. 2. a) bb) (1) der Gründe (Rn. 19) richtigerweise wie folgt lautet:
„Nach § 24 Abs. 3 Satz 1 WO kann der Wahlvorstand für Betriebsteile und Kleinstbetriebe, die räumlich weit vom Hauptbetrieb entfernt sind, die schriftliche Stimmabgabe beschließen. … § 24 Abs. 3 WO stellt keine Grundlage für die Anordnung der schriftlichen Stimmabgabe für den gesamten Betrieb dar (GK-BetrVG/Jacobs 12. Aufl. WO § 24 Rn. 13).“