Bundesarbeitsgericht
Urt. v. 11.07.2019, Az.: 6 AZR 41/17
Weitergeltung kirchlicher Arbeitsrechtsregelungen als Vertragsrecht beim Betriebsübergang auf einen nichtkirchlichen Erwerber; Verschlechternde Abänderung arbeitsvertraglicher Regelungen durch Betriebsvereinbarung nur im Geltungsbereich des Betriebsverfassungsgesetzes; Änderungen kirchlicher Arbeitsrechtsregelungen nur durch kirchliche Dienstvereinbarungen; Parallelentscheidung zu BAG 6 AZR 40/17 v. 11.07.2019
Bibliographie
- Gericht
- BAG
- Datum
- 11.07.2019
- Aktenzeichen
- 6 AZR 41/17
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 2019, 34051
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- LAG Mecklenburg-Vorpommern - 15.12.2016 - AZ: 5 Sa 171/15
- ArbG Stralsund - 24.06.2015 - AZ: 2 Ca 138/13
Rechtsgrundlagen
- § 118 Abs. 2 BetrVG
- § 307 Abs. 1 S. 2 BGB
- BGb § 613a Abs. 1 S. 1
- AVR-DW EKD bzw. AVR-DD (i.d.F.v. 01.07.2007) § 12
- AVR-DW EKD bzw. AVR-DD § 15 Überleitungsregelung
- AVR-DW EKD bzw. AVR-DD Anl. 1 Eingruppierungskatalog EG 7
In Sachen
Beklagte, Berufungsbeklagte und Revisionsklägerin,
pp.
Klägerin, Berufungsklägerin und Revisionsbeklagte,
hat der Sechste Senat des Bundesarbeitsgerichts aufgrund der mündlichen Verhandlung vom 11. Juli 2019 durch die Vorsitzende Richterin am Bundesarbeitsgericht Spelge, die Richter am Bundesarbeitsgericht Krumbiegel und Dr. Heinkel sowie die ehrenamtlichen Richter Dr. Wollensak und Steinbrück für Recht erkannt:
Tenor:
1. Die Revision der Beklagten gegen das Urteil des Landesarbeitsgerichts Mecklenburg-Vorpommern vom 15. Dezember 2016 - 5 Sa 171/15 - wird zurückgewiesen.
2. Die Beklagte hat die Kosten der Revision zu tragen.
Von Rechts wegen!
Die Parteien haben auf Tatbestand und Entscheidungsgründe verzichtet (§ 313a Abs. 1 ZPO).
Heinkel
Krumbiegel
Wollensak
Steinbrück