Bundesarbeitsgericht
Urt. v. 05.11.1997, Az.: 4 AZR 871/95
Allgemeine Förderschule in Brandenburg auch für Personen mit wesentlichen Erziehungsschwierigkeiten; Pflicht zur gesonderten Begründung der besonders schwierigen fachlichen Tätigkeiten einer Erzieherin
Bibliographie
- Gericht
- BAG
- Datum
- 05.11.1997
- Aktenzeichen
- 4 AZR 871/95
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1997, 21379
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- ArbG Potsdam - 07.11.1993 - AZ: 1 O (6) Ca 626/93
- ArbG Potsdam- 07.11.1994 - AZ: 1-0 (6) Ca 626/93
- LAG Brandenburg - 15.06.1995 - AZ: 6 Sa 119/95
Fundstellen
- BB 1998, 960 (Kurzinformation)
- NZA-RR 1998, 333-334 (Volltext mit amtl. LS)
- RdA 1998, 188
- RiA 1998, 280
- ZAP-Ost 1998, 272-273
- ZTR 1998, 275
Redaktioneller Leitsatz
Die Allgemeine Förderschule im Land Brandenburg ist u.a. auch für Kinder und Jugendliche mit allgemeinen Entwicklungsrückständen eingerichtet (§ 16 Abs. 1 SopV), also nicht speziell für "Behinderte [Kinder oder Jugendliche] im Sinne des § 39 BSHG" oder für "Kinder oder Jugendliche mit wesentlichen Erziehungssschwierigkeiten" im Sinne der Protokollerklärung Nr. 6 /Protokollnotiz Nr. 8 Buchst. b.
Gründe
Die Erfüllung der Anforderungen dieses Beispiels für "besonders schwierige fachliche Tätigkeiten" einer Erzieherin im Sinne der VergGr. V b Fallgr. 5 BAT-O bedarf daher der einzelfallbezogenen Begründung durch die Klägerin.