Bundesarbeitsgericht
Urt. v. 20.08.1996, Az.: 9 AZR 222/95
Urlaubskasse; Aufklärungspflicht; Urlaubsgeld; Aufklärungspflicht; Einzelfall; Beratungsbedarf
Bibliographie
- Gericht
- BAG
- Datum
- 20.08.1996
- Aktenzeichen
- 9 AZR 222/95
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1996, 10130
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- ArbG Wiesbaden 24.05.1994 - 2 Ca 3930/93
- LAG Hessen - 13.03.1995 - AZ: 16 Sa 1220/94
Rechtsgrundlage
- § 8 TarifR Bau
Fundstellen
- AuR 1996, 505 (amtl. Leitsatz)
- BB 1996, 2416 (amtl. Leitsatz)
- DB 1997, 334-335 (Volltext mit amtl. LS)
- NZA 1997, 211-212 (Volltext mit amtl. LS)
- RdA 1997, 62 (amtl. Leitsatz)
- ZTR 1997, 179 (amtl. Leitsatz)
Amtlicher Leitsatz
Eine Urlaubskasse, die als gemeinsame Einrichtung der Tarifvertragsparteien die Aufgabe hat, die Auszahlung des Urlaubsentgelts und Urlaubsgelds zu sichern, ist verpflichtet, die bei ihr Ansprüche geltend machenden Arbeitnehmer über das von ihnen einzuhaltenden Verfahren und die Fristen aufzuklären. Welche Hinweise und Erläuterungen dazu erforderlich sind, bestimmt sich nach dem im Einzelfall für die Urlaubskasse erkennbaren Beratungsbedarf des Arbeitnehmers.