Bundesarbeitsgericht
Urt. v. 26.06.1986, Az.: 8 AZR 266/84
Schwerbehinderter; Zusatzurlaub; Feststellung der Schwerbehinderteneigenschaft; Erlöschen des Anspruchs; Tarifvertrag; Urlaubsjahr; Urlaubsanspuch; Vorsorge
Bibliographie
- Gericht
- BAG
- Datum
- 26.06.1986
- Aktenzeichen
- 8 AZR 266/84
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1986, 10156
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- ArbG Berlin 02.11.1983 - 22 Ca 104/83
- LAG Berlin 16.03.1984 - 10 Sa 3/84
Rechtsgrundlage
- § 44 SchwbG
Fundstellen
- BAGE 52, 258 - 262
- NJW 1987, 1287 (Volltext mit amtl. LS) "Geltendmachung"
- NZA 1986, 558-559 (Pressemitteilung)
- RdA 1986, 405-406
Amtlicher Leitsatz
Zusatzurlaub für Schwerbehinderte muß, auch solange die Schwerbehinderteneigenschaft nicht behördlich festgestellt ist, in der im Gesetz oder Tarifvertrag vorgesehenen Weise geltend gemacht werden; andernfalls erlischt der Urlaubsanspruch mit Ablauf des Urlaubsjahres. Eine "vorsorgliche" Geltendmachung genügt nicht.