Bundesarbeitsgericht
Beschl. v. 28.06.1984, Az.: 6 ABR 5/83
Einigungsstelle; Beschwerde; Leistungsprüfung; Verfahrensbeteiligte
Bibliographie
- Gericht
- BAG
- Datum
- 28.06.1984
- Aktenzeichen
- 6 ABR 5/83
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 1984, 10151
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- ArbG Hamburg 22.07.1982 - 7 BV 12/81
- LAG Hamburg 01.12.1982 - 4 TaBV 14/82
Rechtsgrundlagen
- § 84 BetrVG
- § 85 BetrVG
- § 2a Abs. 1 Nr. 1, Nr. 2 ArbGG
- § 80 ArbGG
- § 33 Manteltarifvertrag für Arbeiter der Länder vom 27.02.1964 (MTL II) i.d.F. des Änderungstarifvertrags Nr. 33 vom 31.10.1979
Fundstellen
- BAGE 46, 228 - 234
- DB 1985, 1138
- JR 1986, 88
- MDR 1985, 348 (Volltext mit amtl. LS)
Amtlicher Leitsatz
1. Die Einigungsstelle kann über die Berechtigung der Beschwerde eines Arbeitnehmers nicht wirksam entscheiden, wenn mit der Beschwerde ein Rechtsanspruch geltend gemacht wird. Ein Spruch der Einigungsstelle kann keine zusätzliche Leistungspflicht des Arbeitgebers begründen.
2. Im Verfahren über die Wirksamkeit des Spruchs einer Einigungsstelle nach § 85 Abs. 2 BetrVG ist der beschwerdeführende Arbeitnehmer nicht Beteiligter.