Bundesarbeitsgericht
Beschl. v. 24.11.1977, Az.: 5 AZB 50/77
Berufungsschrift; Verzögerung der Briefbeförderung; Zurechnung des Verschuldens; Wiedereinsetzung in den vorigen Stand
Bibliographie
- Gericht
- BAG
- Datum
- 24.11.1977
- Aktenzeichen
- 5 AZB 50/77
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 1977, 10134
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- ArbG Aachen 16.06.1977 - 4 Ca 338/77
- LAG Düsseldorf 28.09.1977 - 12 Sa 1031/77
Rechtsgrundlagen
- § 66 Abs. 1 ArbGG
- § 85 Abs. 2 ZPO 1977
- § 233 ZPO 1977
Fundstellen
- BB 1978, 1217
- DB 1978, 500 (amtl. Leitsatz)
- NJW 1978, 1495-1496 (Volltext mit amtl. LS)
Amtlicher Leitsatz
Ist eine vollständig adressierte Berufungsschrift wegen einer Verzögerung der Briefbeförderung und Briefzustellung durch die Deutsche Bundespost verspätet beim Berufungsgericht eingegangen, so darf dies der Partei und ihrem Prozeßbevollmächtigten nicht als Verschulden angerechnet werden. Nach § 233 ZPO 1977 ist deshalb Wiedereinsetzung in den vorigen Stand zu gewähren, sofern die sonstigen Voraussetzungen vorliegen.