Bundesarbeitsgericht
Urt. v. 02.10.1974, Az.: 5 AZR 555/73
Nahauslösungen; Montagearbeiter; Fortzuzahlendes Arbeitsentgelt; Berufungsbegründung; Bezugnahme auf Schriftsatz aus der ersten Instanz
Bibliographie
- Gericht
- BAG
- Datum
- 02.10.1974
- Aktenzeichen
- 5 AZR 555/73
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1974, 10009
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- LAG Düsseldorf - 28.09.1973 - AZ: 4 Sa 915/73
Rechtsgrundlagen
- § 1 LohnFG
- § 2 LohnFG
- § 6 Bundestarifvertrag für die besonderen Arbeitsbedingungen der Montagearbeiter in der Eisen-, Metall- und Elektroindustrie einschließlich des Fahrleitungs-, Freileitungs- und Ortsnetzbaues und des Kabelbaues vom 8. November 1966/15. Dezember 1966 i.d.F. vom 2. September 1970
- § 7 Bundestarifvertrag für die besonderen Arbeitsbedingungen der Montagearbeiter in der Eisen-, Metall- und Elektroindustrie einschließlich des Fahrleitungs-, Freileitungs- und Ortsnetzbaues und des Kabelbaues vom 8. November 1966/15. Dezember 1966 i.d.F. vom 2. September 1970
- § 2 EStG 1971
- § 3 EStG 1971
- § 9 EStG 1971
- § 519 ZPO
Fundstellen
- BB 1975, 229
- DB 1975, 311-312 (Volltext mit amtl. LS)
Amtlicher Leitsatz
1. Nahauslösungen nach dem Bundestarifvertrag für die besonderen Arbeitsbedingungen der Montagearbeiter in der Eisen-, Metall- und Elektroindustrie einschließlich des Fahrleitungs-, Freileitungs- und Ortsnetzbaues und des Kabelbaues vom 8. November 1966/ 15. Dezember 1966 in der Fassung vom 2. September 1970 gehören grundsätzlich zum fortzuzahlenden Arbeitsentgelt im Sinne von § 2 des Lohnfortzahlungsgesetzes.
2. Die bloße Bezugnahme auf einen in der ersten Instanz eingereichten Schriftsatz genügt nicht den nach § 519 Abs. 3 Nr. 2 ZPO an eine Berufungsbegründung zu stellenden Anforderungen.