Bundesarbeitsgericht
Urt. v. 12.02.1959, Az.: 1 AZR 354/58
Verbot der KPD; Beendigung von Arbeitsverhältnisses; Haftung der BRD; Verbindlichkeiten der KPD; Zuständigkeit der Arbeitsgerichte
Bibliographie
- Gericht
- BAG
- Datum
- 12.02.1959
- Aktenzeichen
- 1 AZR 354/58
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1959, 10054
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Rechtsgrundlagen
Fundstellen
- BAGE 7, 223 - 234
- DVBl 1960, 148
- JZ 1959, 767-770 (Volltext mit amtl. LS u. Anm.)
- NJW 1959, 1243-1247 (Volltext mit amtl. LS u. Anm.)
Amtlicher Leitsatz
1. Mit dem Verbot der KPD durch das Urteil des BVerfG 17.08.1956 1 BvB 2/51 = BVerfGE 5, 86 [BVerfG 17.08.1956 - 1 BvB 2/51] sind die Arbeitsverhältnisse der Arbeitnehmer der KPD beendet.
2. Die Bundesrepublik haftet nicht für die Verbindlichkeiten der KPD aus diesen Arbeitsverhältnissen.
3. Soweit die Arbeitnehmer Entschädigung für weggefallene Ansprüche gegen die KPD von der Bundesrepublik geltend machen, sind die Gerichte für Arbeitssachen nicht zuständig.