§ 2 SVG
Gesetz über die Versorgung für die ehemaligen Soldaten der Bundeswehr und ihre Hinterbliebenen (Soldatenversorgungsgesetz - SVG)
Bundesrecht

Erster Teil – Einleitende Vorschriften → 2. – Wehrdienstzeit

Titel: Gesetz über die Versorgung für die ehemaligen Soldaten der Bundeswehr und ihre Hinterbliebenen (Soldatenversorgungsgesetz - SVG)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: SVG
Gliederungs-Nr.: 53-4
Normtyp: Gesetz

§ 2 SVG – Wehrdienstzeit

(1) 1Wehrdienstzeit nach diesem Gesetz ist die vom Tage des tatsächlichen Diensteintritts in die Bundeswehr bis zum Ablauf des Tages, an dem das Dienstverhältnis endet. 2Der Grundwehrdienst wird jedoch mit seiner gesetzlich festgesetzten Dauer, die Probezeit des freiwilligen Wehrdienstes nach § 58b des Soldatengesetzes mit sechs Monaten angerechnet. 3Nicht angerechnet wird die Zeit, um deren Dauer sich der Tag der Beendigung des Dienstverhältnisses nach § 56 Absatz 2 Satz 3 der Wehrdisziplinarordnung verschiebt .4Die für die Versorgung der Soldaten auf maßgebliche Wehrdienstzeit beginnt für die Soldaten, die am 3. Oktober 1990 als Berufssoldaten oder Soldaten auf Zeit der Nationalen Volksarmee Soldaten Bundeswehr geworden sind, abweichend von Satz am Tage ihrer Ernennung zum Soldaten auf Zeit Bundeswehr.

(2) 1Bei Anwendung des § 8 ist für Soldaten auf mit Vordienstzeiten in der Nationalen Volksarmee anrechenbare Wehrdienstzeit auch die Zeit des in Nationalen Volksarmee geleisteten Wehrdienstes zur Dauer des Grundwehrdienstes zu berücksichtigen. 2Maßgeblich für den Umfang der Anrechnung ist die jeweilige Dauer des Grundwehrdienstes im früheren Bundesgebiet im Zeitpunkt der Begründung des Wehrdienstverhältnisses in der Nationalen Volksarmee.

Zu § 2: Geändert durch G vom 28. 4. 2011 (BGBl I S. 678) und 8. 4. 2013 (BGBl I S. 730).