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§ 26 JAPO
Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Juristen (JAPO)
Landesrecht Bayern

Dritter Teil – Erste Juristische Prüfung → 1. Abschnitt – Erste Juristische Staatsprüfung

Titel: Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Juristen (JAPO)
Normgeber: Bayern
Amtliche Abkürzung: JAPO
Gliederungs-Nr.: 2038-3-3-11-J
Normtyp: Rechtsverordnung

§ 26 JAPO – Zeitpunkt der Prüfung; Meldefrist (1)

(1) Die Studenten haben sich unmittelbar im Anschluss an das Studium der Ersten Juristischen Staatsprüfung zu unterziehen. Sie sollen die Prüfung nach dem Vorlesungsschluss des achten Semesters ablegen. Eine Meldung ist jeweils nur für den nächsten Prüfungstermin möglich. Die Meldefrist endet jeweils einen Monat vor Vorlesungsschluss des Semesters.

(2) Die Zulassung zur Ersten Juristischen Staatsprüfung ist in elektronischer Form unter Verwendung des vom Landesjustizprüfungsamt zur Verfügung gestellten elektronischen Formulars zu beantragen. Die unverzüglich nach Antragsübermittlung nachzureichenden Unterlagen werden vom Landesjustizprüfungsamt bestimmt.

(3) Das Studium ist bis zur Zulassung fortzusetzen.

(1) Red. Anm.:
Nach § 11 Absatz 2 der Verordnung zur Änderung der Zulassungs-, Ausbildungs- und Prüfungsordnungen im Geschäftsbereich des Bayerischen Staatsministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz sowie der Verordnung über die Zuständigkeit in richterrechtlichen und beamtenrechtlichen Angelegenheiten in der Justizverwaltung vom 29. Dezember 2009 (GVBl 2010 S. 10) findet § 26 in der Fassung der Änderung durch § 9 Nummer 7 der Verordnung vom 29. Dezember 2009 (a.a.O.) ab dem 1. September 2011 auch auf Bewerber Anwendung, die sich vor diesem Zeitpunkt exmatrikuliert haben; dies gilt auch für Bewerber, die die Erste Juristische Staatsprüfung als Hochschulabschlussprüfung abgelegt haben. Abweichend hiervon besteht die Berechtigung des Landesjustizprüfungsamts, im Fall einer Krankheit als Nachweis ein Zeugnis eines Landgerichtsarztes oder eines Gesundheitsamts zu verlangen, bereits ab 1. April 2009.