Bundesverwaltungsgericht
Urt. v. 14.05.1992, Az.: BVerwG 4 C 28/90
Eisenbahnkreuzung; Änderung; Erhaltungsmaßnahme; Kreuzungsrechtliche Baulast
Bibliographie
- Gericht
- BVerwG
- Datum
- 14.05.1992
- Aktenzeichen
- BVerwG 4 C 28/90
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1992, 12791
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Rechtsgrundlagen
Fundstellen
- DÖV 1993, 442 (amtl. Leitsatz)
- NVwZ-RR 1993, 286 (amtl. Leitsatz)
Amtlicher Leitsatz
1. Die Auswechslung nicht anprallsicherer Stützen einer Eisenbahnüberführung durch anprallsichere stellt eine Änderung i. S. des § 3 Nr. 3 EKrG und nicht eine Erhaltungsmaßnahme i. S. des § 14 I 2 EKrG dar.
2. Ob ein Beteiligter i. S. § 12 Nr. 2 EKrG eine Maßnahme nach § 4 hätte verlangen müssen, beurteilt sich danach, ob die Änderung durch für die Sicherheit oder die Abwicklung des Verkehrs auf seinem Verkehrsweg erforderlich war.
3. § 3 EKrG normiert für die Kreuzungsbeteiligten eine eigenständige kreuzungsrechtliche Baulast.