Bundessozialgericht
Urt. v. 25.05.1988, Az.: 9/9a RVg 1/87
Erstattung; Heilkosten; Krankenkasse; Beantragung; Bewußtlosigkeit; Witwe; Hinterbliebenenversorgung
Bibliographie
- Gericht
- BSG
- Datum
- 25.05.1988
- Aktenzeichen
- 9/9a RVg 1/87
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1988, 11535
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- SG Mainz 10.03.1987 - S 6 Vg 1/86
Rechtsgrundlagen
Fundstellen
- BSGE 63, 204 - 206
- SozR 3100 § 19 Nr 19
Amtlicher Leitsatz
Die Versorgungsverwaltung hat der Krankenkasse die Heilbehandlungskosten nach § 19 BVG auch dann zu erstatten, wenn der Beschädigte infolge Bewußtlosigkeit keine Beschädigtenversorgung beantragen konnte, die Verwaltung aber die behandelten Gesundheitsstörungen als Schädigungsfolgen beurteilt und der Witwe auf ihren Antrag Hinterbliebenenversorgung zuerkannt hat (Ergänzung zu BSG vom 23.2.1987 - 9a RVg 1/85 = BSGE 61, 180 = SozR 3100 § 19 Nr 17).