Bundesverfassungsgericht
Beschl. v. 08.04.1975, Az.: 2 BvR 207/75
Anspruch auf ein faires Verfahren; Allgemeine Handlungsfreiheit; Willkürverbot; Pflichtverteidiger; Verdacht der Tatbeteiligung
Bibliographie
- Gericht
- BVerfG
- Datum
- 08.04.1975
- Aktenzeichen
- 2 BvR 207/75
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 1975, 10979
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- OLG Stuttgart 03.02.1975 - 2 StE
Rechtsgrundlagen
Fundstellen
- BVerfGE 39, 238 - 247
- MDR 1975, 641-642 (Volltext mit amtl. LS)
- NJW 1975, 1015-1017 (Volltext mit amtl. LS)
Redaktioneller Leitsatz
Wenn ein Pflichtverteidiger wegen des Verdachts der Tatbeteiligung von seinem Mandat entbunden wird, so verstößt dies weder gegen den Anspruch auf ein faires Verfahren, noch greift es unzulässig in die allgemeine Handlungsfreiheit ein. Es verletzt auch nicht das Willkürverbot.