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Bundesfinanzhof
Beschl. v. 06.05.2008, Az.: I B 59/08

Zulässigkeit eines als "sofortige Beschwerde" bezeichneten Rechtsbehelfs gegen einen Beschluss des Bundesfinanzhofs

Bibliographie

Gericht
BFH
Datum
06.05.2008
Aktenzeichen
I B 59/08
Entscheidungsform
Beschluss
Referenz
WKRS 2008, 17472
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Gründe

1

I.

Mit dem angefochtenen Beschluss vom 29.1.2008 I S 36/07 wurde eine Gegenvorstellung der Antragstellerin und Beschwerdeführerin (Antragstellerin) gegen einen zuvor ergangenen Beschluss des Senats zurückgewiesen. Dagegen wendet sich die Antragstellerin mit ihrem als "sofortige Beschwerde" bezeichneten Rechtsbehelf. Die Antragstellerin hat außerdem denselben Beschluss des Senats mit einer Anhörungsrüge angegriffen, die nicht Gegenstand dieses Verfahrens ist.

2

Der Antragsgegner und Beschwerdegegner (das Finanzamt) hat sich zu der sofortigen Beschwerde nicht geäußert.

3

II.

Der Rechtsbehelf ist unzulässig. Entscheidungen des Bundesfinanzhofs sind nicht mit der sofortigen Beschwerde anfechtbar. Die im vorliegenden Verfahren zu beurteilende Eingabe der Antragstellerin kann auch nicht in eine Anhörungsrüge i.S. des § 133a der Finanzgerichtsordnung (FGO) umgedeutet werden, da die Antragstellerin durch einen Rechtsanwalt vertreten und zudem die Anhörungsrüge Gegenstand eines in einem gesonderten Verfahren verfolgten Begehrens der Antragstellerin ist. Daher muss die sofortige Beschwerde verworfen werden.