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Bundesgerichtshof
Urt. v. 30.09.1987, Az.: IVa ZR 6/86

AGB; Allgemeine Geschäftsbedingungen; Klausel; Verwender; Unangemessene Klausel; Erläuterung der Klausel; Treu und Glauben

Bibliographie

Gericht
BGH
Datum
30.09.1987
Aktenzeichen
IVa ZR 6/86
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1987, 13681
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Fundstellen

  • DNotZ 1988, 305-308
  • MDR 1988, 208 (Volltext mit amtl. LS)
  • NJW 1988, 410-411 (Volltext mit amtl. LS)
  • NJW-RR 1988, 311 (amtl. Leitsatz)
  • VersR 1988, 184-185 (Volltext mit red. LS)
  • ZIP 1987, 1576-1577

Amtlicher Leitsatz

1. Auch dann, wenn der Verwender die von ihm ausgearbeitete Klausel nur aus dem Gedächtnis in den jeweiligen Vertragstext übernimmt, ist die Voraussetzung des § 1 Abs. 1 S. 1 AGBG gegeben.

2. Zur Frage, ob der Verwender einer unangemessenen Klausel geltend machen kann, der Kunde habe diese nach langer Erläuterung akzeptiert, so daß dessen Berufung auf die Unangemessenheit gegen Treu und Glauben verstoße.