Bundesverfassungsgericht
Urt. v. 13.05.1980, Az.: 1 BvR 103/77
Meinungsfreiheit; Geistige Auseinandersetzung; Politik; Auslegung; Meinungsfreiheit beschränkende Gesetze; Zulässigkeit öffentlicher Kritik; Überhöhte Anforderungen; Unvereinbarkeit mit Art. 5 GG
Bibliographie
- Gericht
- BVerfG
- Datum
- 13.05.1980
- Aktenzeichen
- 1 BvR 103/77
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1980, 11186
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Rechtsgrundlage
Fundstellen
- BVerfGE 54, 109
- BVerfGE 54, 129 - 139
- AfP 1981, 268-270
- AfP 1980, 147-149
- DÖV 1980, 759-760 (Volltext mit amtl. LS)
- JZ 1980, 724-725 (Volltext mit amtl. LS)
- NJW 1980, 2066-2067 (Urteilsbesprechung von Prof. Dr. Walter Schmitdt)
- NJW 1980, 2069-2070 (Volltext mit amtl. LS)
Redaktioneller Leitsatz
Mit Art. 5 GG nicht vereinbar ist bei der geistigen Auseinandersetzung auf einem Gebiet, das nicht weniger von den Gedanken lebt als die Politik, eine Auslegung der die Meinungsfreiheit beschränkenden Gesetze, die an die Zulässigkeit öffentlicher Kritik überhöhte Anforderungen stellt.